Marthe-Vogt-Preis

Einladung zur Preisverleihung 2017.

Seit dem Jahr 2001 vergibt der Forschungsverbund Berlin den Marthe-Vogt-Preis für Nachwuchswissenschaftlerinnen. Die Auszeichnung ist mit 3.000 Euro dotiert. Sie wird jährlich an eine junge Wissenschaftlerin vergeben, die auf einem Gebiet tätig ist, das von den Instituten des Forschungsverbundes Berlin bearbeitet wird; die Arbeit muss jedoch nicht an einem Institut des Forschungsverbundes entstanden sein. Die Arbeitsfelder der Institute liegen u. a. in den Bereichen IuK-Technik, Strukturforschung, Optoelektronik und Laserforschung, Mikrosystemtechnik, Neue Materialien, Angewandte Mathematik, Molekulare Medizin und Biologie, Veterinärmedizin, Biotechnologie und Umweltforschung. Die Dissertation muss an einer Universität aus Berlin oder Brandenburg entstanden sein.

Den vollständigen Text der Ausschreibung finden Sie hier.

Namensgeberin Marthe Vogt (1903-2003) erforschte Neurotransmitter und arbeitete am Kaiser-Wilhelm-Institut für Hirnforschung in Berlin-Buch, dem heutigen Standort unseres Leibniz-Instituts für Molekulare Pharmakologie (FMP). Sie ist für unseren Preis wissenschaftlich und menschlich ein Vorbild. Wegen der nationalsozialistischen Politik gegen jüdische Wissenschaftler verließ sie 1935 Deutschland und forschte in Großbritannien weiter.

 

Das sind die Preisträgerinnen der letzten drei Jahre:

Dr. Mira Schedensack
2016: Dr. Mira Schedensack
Berliner Mathematikerin erhält Marthe-Vogt-Preis
Dr. Kristin Mühlenbruch
2015: Dr. Kristin Mühlenbruch
Deutsches Institut für Ernährungsforschung (DIfE)
Nachwuchswissenschaftlerin erhält Preis für Präventionsforschung
Dr. Kristin Scharnweber
2014: Dr. Kristin Scharnweber
Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB)
Mit Falllaub kann man Preise gewinnen


Weitere Preisträgerinnen:

2013
Dr. Kristin Stock
Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC)
(heute: Bayer HealthCare)
Stammzellen bekämpfen Hirntumor
2012

Dr. Nana-Maria Grüning
Max-Planck-Institut für molekulare Genetik
(heute Max-Planck-Institut für Molekulare Genetik)
Doktorarbeit zum Zellstoffwechsel ausgezeichnet
2011
Dr. Edda Schulz
Deutsches Rheuma-Forschungszentrum (DRFZ)
(heute: Génétique et biologie du développement / Institut Curie)
Wie das Immunsystem sein Gedächtnis entwickelt
2010

Dr. Elisa Kieback
Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC)
Krebstherapie mit Sicherheitsschalter
2009
Dr. Irene Coin
(heute: Research Associate at Salk Institute for Biological Studies, La Jolla, California)
"Antifaltenkur" für Peptide
2008

Dr. Anja Gundlfinger
(heute: Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Biologie)
Wie Nervenzellen kommunizieren
2007

Dr. Tatjana Engel
(heute: Yale University, Department of Neurobiology)
Die Sprache der Neuronen verstehen
2006   Dr. Annett Halle
(heute: caesar - center of advanced european studies and research)
Wie Bakterien das Gehirn angreifen
2005   Dr. Astrid Vogel
(heute: Hormonzentrum München)
Hörsystem der Wanderheuschrecke
2004   Dr. Eleonora Minina     
Wie Knochen wachsen
2003   Dr. Tatjana Stykel
(heute: Universität Augsburg,
Institut für Mathematik)

Junge Mathematikerin löst Jahrzehnte altes Problem

2002   Dr. Ines Schlegel Algen in aquatischen Ökosystemen
2001   Dr. Kathrin Plath
(heute: University of California, David Geffen School of Medicine)

Eiweißtransport in Zellen

 

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